Vorbeugung

Die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) der Sonne oder des Solariums kann Hauttumore auslösen. Allgemein bekannt und gefürchtet ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Viel häufiger jedoch ist der so genannte helle Hautkrebs, der in verschiedenen Formen auftreten kann und zunehmend gut zu behandeln ist. Das gegenwärtig häufige Auftreten von Hautkrebs erklärt sich durch ein verändertes Freizeitverhalten (Sonnenbaden), sowie durch die Abnahme der schützenden Ozonschicht. Besonders gefährdet für Hautkrebs sind Menschen mit heller Haut, wenn sie sich häufig und ungeschützt der Sonne aussetzten. Dabei ist es gleichgültig, ob die Sonnenexposition bei einem Sonnenbad oder bei der Arbeit bzw. der Gartenarbeit im Freien geschieht. Und selbst wenn Sonnenbränden immer vorgebeugt werden konnte, können häufige und lange Aufenthalte in der Sonne im Laufe des Lebens Hautkrebs verursachen.
Kinder unter 16 Jahren sollten besonders vor Sonnenbränden geschützt werden, denn diese erhöhen das Hautkrebsrisiko zum Teil um ein Vielfaches. Auch wenn ein Sonnenbrand gut verheilt, kann ein bleibender Schaden entstanden sein und Jahre später die Entstehung von Hautkrebs begünstigen. Besonders Kleinkindern bis zu einem Jahr schadet direkte Sonnenstrahlung, da die Eigenschutzmechanismen ihrer Haut noch nicht voll entwickelt sind.
Der beste Weg sich vor Hautkrebs zu schützen ist, sich so wenig wie möglich direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Das gilt besonders in der Zeit zwischen 11:00 und 16:00 Uhr, in der die Sonne besonders intensiv ist. Reflektierende Oberflächen wie Wasser, Sand, Beton oder weiß bemalte Flächen steigern zudem die Intensität der UV-Strahlung. Selbst ein bewölkter Himmel oder Nebel mindern nicht notwendigerweise die UVB-Strahlung, sondern können sie durch Streueffekte im Gegenteil sogar erhöhen. Auch die UV-Strahlung von Solarien und Heimsonnen fördert die Entstehung von Hautkrebs. Daher wird ärztlicherseits dringend vom Gang ins Sonnenstudio abgeraten.
Ein wichtiger Hinweis zur Vorsorge, den ich aus eigenem Erleben hier geben kann:
Das Hautkrebssreening immer von einem Dermatologen machen lassen, der Hausarzt ist nicht der richtige Partner. Ein Hautarzt hat ganz andere Möglichkeiten und ist entsprechend ausgebildet.